May
25

I heart geeks

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Barbara Meier, Bild von ProSieben Heidi Klums Quotenrenner Germany’s Next Topmodel ging gestern abend in sein schwarz-rot-goldenes Finale und obwohl die laszive und bereits modelerfahrene Hana als Favoritin galt, ging überraschend die Mathematikstudentin (und meine Favoritin) Barbara Meier als Siegerin aus dem Wettbewerb hervor. Eine unerwartete und erfreuliche Wahl. Unerwartet, weil die 20-Jährige vor der Teilnahme an der Show überhaupt nichts mit dem Modebusiness zu tun hatte und nur zufällig von den Casting-Scouts der Sendung entdeckt wurde. Und so konnte man auch durch die Folgen von Germany’s Next Topmodel hindurch beobachten, dass Barbara stets ein wenig mehr Distanz zu der vermeintlich glamourösen Modewelt wahrte als ihre aufgeregten Kolleginnen. Unerwartet war die Wahl auch, weil Barbara rote Haare hat. Es gibt wenige Redheads auf den Laufstegen, Lily Cole und Karen Elson sind wohl die bekanntesten unter ihnen und nicht grade schlecht im Geschäft. Ein Jammer, dass die Jury in den Vorrunden die ebenfalls blondrote Tonia rausgeschmissen hatten, meiner Meinung nach hatte die immer noch eines der internationalsten Gesichter unter den Kandidatinnen (deren Auswahl sich im übrigen mir nicht immer erschlossen hatte).

Erfreulich ist die Wahl, weil die Jury sich im Gegensatz zur letzten Staffel nicht für ein Katalog/Beautymodel entschieden hat (natürlich blieb bei Vorjahresgewinnerin Lena Gercke die große Karriere aus), sondern einer Außenseiterin den Titel gab, die eher Editorial-, wenn nicht sogar Laufstegqualitäten hat. Barbara winkt nun nach dem Cover der Cosmopolitan ein Modelvertrag mit IMG Models und die nächste Kampagne von C&A. Als Bonbon obendrauf gab es ein hübsches Auto. Wollen wir ihr wünschen, dass das für sie tatsächlich nur der Anfang ist und Barbara keine Zukunft als Karteileiche bevorsteht. Zweitplazierte Anni konnte sich so gar nicht über den Trostpreis freuen, die Kampagne von Hallhuber, und presste ein kiekendes “Juhu!!” zwischen den Zähnen hervor. Sie sollte den Job lieber genießen, den im Gegensatz zu ihrer Verlierer-Kollegin Hana ist eine weitere Modelkarriere keineswegs gesichert.

Durch die hohe Quote von 20 Prozent Marktanteil in der relevanten Zielgruppe ist Germany’s Next Topmodel eine Berichterstattung in den wichtigen Zeitungen garantiert. Wenn auch eine sehr süffisante und verständnislose. Wo Spiegel Online einfach nur sinnlos ätzt, trennt die Süddeutsche Zeitung die Meldung von dem Hohn und schickt eine fiktive Konversation zwischen zwei Moderedakteurinnen von Elle und Vogue ins Rennen. Man kann nur hoffen, dass die Modebeauftragten bei der SZ nicht so miteinander sprechen. Spiegel Online hat leider das Ziel verfehlt und schreibt am Modelbiz vorbei. Laufstegmodelle müssen laufen können, mehr müssen sie tatsächlich nicht (außer ihren Körper fit halten). Sie müssen die Welt nicht retten oder lebensverändernde Literatur schreiben, sie müssen laufen können. Auch der ewige Ruf nach “Charaktern” unter den Models geht an der Realität vorbei. Ein Modell mit einem eigenwilligen Gesicht ist im besten Fall ein, zwei, drei Saisons lang in, im schlechtesten Fall wird sie überhaupt nicht gebucht. Barbara jedenfalls, mit den eigenwilligen roten Haaren, viel Erfolg!


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May
23

Thank God for pen pals in Brooklyn

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Ich war noch niemals in New York und für Streetwear bin ich auch nicht bekannt. Ein Brieffreund aus NY schien anscheinend der Meinung, dies müsse schleunigst geändert werden und schickte mir ein schickes, weiches College-Tee von BROOKLYN INDUSTRIES.

Collegiate Tower Tee by Brooklyn Images
Gegründet wurde das Label 1988 von den jungen Künstlern Lexy Funk und Vahap Avsar in New York, das erste Produkt war eine Messenger Bag aus alten Plakatwänden. 2001 öffnete der erste eigene Laden in Williamsburg, Brooklyn - mittlerweile gibt es in NY sieben Brooklyn- Industries- Shops.

Ein Blick in den Katalog zeigt lässige Streetwear für Männlein, Weiblein und Hundili. Die verwendeten Grafiken steuern junge Künstler bei, man legt Wert auf Details und gute Qualität.

Meine Favoriten: die Notebooktaschen und ein elegantes Hemdblusenkleid in Taubengrau.


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May
6

Solang’s der Kleinen Spaß macht

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Wenn aus einer Mutter plötzlich eine Modelmom wird
von tq
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May
6

I’m the new bitch

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Dieser mein shiny new blog dient zu meiner Zerstreuung und Belustigung und wird ab jetzt in regelmäßigen Abständen mit mehr oder weniger unterhaltsamen und informativen Texten zum Thema Mode und Stil gefüttert werden. Dabei gehe ich äußerst subjektiv und selbstbezogen vor, der geneigte Leser sei hiermit gewarnt.


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